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Von
der Moräne zum Transportbeton
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SAND AG NEUHEIM ist von der Kapazität her das grösste und leistungsfähigste
Moränenkieswerk der Schweiz. Ihre Produktionsstätte liegt unmittelbar
am Fusse eines immensen Materialvorkommens, das vom Schmelzwasser und
den Eismassen des Linth- und Reussgletschers ins Zugerland verfrachtet
wurde: sandiger Kies von unterschiedlicher Feinheit, Steine, Blöcke
bestehend aus unverwitterten Graniten und Gneisen, Kalksteinen, Kiesel- und Sandkalk,
Radiolariten, Sandstein, Verrucano-Gesteinen und Nagelfluh. |
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Aufgrund des Baugesetzes von 1968 ist für den Abbau eine Bewilligung
des Kantons erforderlich. Diese wurde der SAND AG NEUHEIM 1972 erteilt
und 1996 für weitere 15 Jahre erneuert. Darin werden in exakten Plänen
die einzelnen Abbau-Etappen verbindlich festgelegt.
Dem eigentlichen Abbau geht eine wichtige Vorbereitungsphase voraus.
Sie umfasst unter anderem die sorgfältige Kontrolle der geologischen
und hydrologischen Verhältnisse, die Regelung der Abgeltungen für die
Landwirte und die Errichtung einer Bankgarantie zur Sicherstellung der
Rekultivierung. Der Abbau selbst beginnt dann mit dem Entfernen der
bis zu 50 cm dicken Humusschicht, welche für den späteren Wiedergebrauch
deponiert wird. Danach wird eine bis zu mehreren Metern dicke Schicht
von Abraummaterial entfernt, bis man auf die brauchbare Kiesschicht
stösst. Diese wird auf Muldenkipper, die ein Fassungsvermögen von 20
Kubikmetern haben, geladen und der Aufbereitung zugeführt. Dabei wird
das Abbaumaterial unter Benutzung von hochtechnologischen Methoden gewaschen,
in seine Komponenten zerlegt und dosiert, so dass die genormten Kornzusammensetzungen
entstehen: bis ø 45 mm zu Kies und Sand, über ø 45 mm
durch Brechen und Nachbrechen zu Wandkies für den Tiefbau. Die Aufbereitung
des Sandes erfolgt über sogenannte Zyklone. Der Hauptwaschvorgang
wickelt sich in den Schwertwaschanlagen ab. Dabei werden alle nicht
verwertbaren Materialien ausgeschieden. Die Trennung in die erforderlichen
Normgrössen erfolgt über entsprechende Siebmaschinen und Förderbänder.
Die zusätzliche Trennung des Sandes in die Fraktionen Feinsand 0/1 mm
und Sand 1/4 mm gehört zu den Spezialitäten der SAND AG NEUHEIM. Hierauf
werden die Materialien auf Halden zwischengelagert. Unterirdische
Abzugsanlagen verfrachten das aufbereitete Material in die einzelnen
Verladesilos.
Die eigenen Betonwerke Neuheim, Morgarten und Adliswil bereiten die
Kies- und Sandmaterialien zum immer gefragteren Transportbeton auf.
Das Werk Adliswil verfügt über einen Gleisanschluss, so dass die Anlieferung
des Zementes rationell und umweltschonend per Bahn erfolgt.
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